Würzige Wikinger Wings

Dear

Foodie. Social Media-Addict. Immer hungrig und stets auf der Suche nach gutem Essen und kleinen Abenteuern.
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[Ein Gastartikel von Martin, selbsternannter Wikinger für einen Tag] Wahrlich. Als Dear mich vor einiger Zeit bat, ihr bei der Auswahl von drei Gewürzen aus dem BenCondito-Shop zu helfen, da sie sich nicht entscheiden konnte, habe ich mit großer Zielsicherheit das Rauchsalz in der kaltgeräucherten Wikingervariante entdeckt.
Als wir das Salz auspackten, stellten sich mehrere Dinge heraus: das Raucharoma ist sogar noch intensiver, als ich es mir erträumt hatte, es sollte wohl wirklich sparsam verwendet werden und meine Finger werden womöglich noch einige Tage nach Räucherschinken duften.

Wunderbar knusprige und pseudo-geräucherte Chicken Wings nach (nicht historisch korrekter) Wikinger Art.

Als nächstes stellte sich die Frage, an welchem Rezept wir das Salz als Erstes ausprobieren. Meiner Intuition (und der Packungsbeilage von BenCondito) nach, passt das Aroma am besten zu Fleisch oder Geflügel, um diesem einen typischen Rauchgeschmack zu verleihen, gerade so als ob es eben  erst aus einem Smoker gekommen wäre. Zufällig sind wir vor Kurzem – durch Dears äußerst fundierte und zeitintensive Youtube Recherchen – auch über einen netten chemisch-kulinarischen Trick gestoßen, um Chicken Wings im Ofen knusprig zu backen. Das Ergebnis sollte der frittierten Variante angeblich in Nichts nachstehen.

 

Zutaten für ca. 3 Portionen

  • ca. 1 kg Hähnchenflügel
  •  1/2 EL Wikinger Rauchsalz*
  • 1 EL schwarze Pfefferkörner
  • 1 EL (Zitronen)Thymian
  • 2 EL Backpulver (Ja, wirklich.)

Zubereitung

1. Je nachdem wo ihr eure Hähnchenflügel gekauft habt, kann es sein, dass ihr die Flügel noch von den Keulen trennen müsst. Fahrt dazu mit einem scharfen Messer in die Beuge zwischen Flügel und Keule und durchtrennt die Flügelhaut bis zum Gelenk. Durch dieses solltet ihr ohne großen Widerstand schneiden können. Wenn ihr auf den Knochen trefft, setzt einfach ein kleines Stück weiter unten an, mit etwas Übung werdet ihr das Gelenk bald recht schnell finden.
2. Pfeffer, Salz und Thymian im Mörser zermahlen und mit Backpulver zu einer Trockenmarinade mischen.

3. Gebt die Hähnchenflügel in eine große Schüssel, streut die Hälfte der Gewürzmischung darüber und schwenkt sie ein paar Mal, um alles etwas zu vermischen. Gebt den Rest der Mischung darüber und vermischt das Ganze jetzt gut, entweder mit den Händen oder einer Grillzange.
4. Platziert ein Backofengitter über einem Backofenblech und verteilt die Hähnchenflügel gleichmäßig darauf. Schiebt das Blech dann in einen Backofen, den ihr auf 220°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt habt.
5. Wendet die Flügel alle 15 Minuten, bis sie von beiden Seiten knusprig und braun sind. Das hat bei uns insgesamt etwa eine Stunde gedauert. Lasst euch dabei nicht irritieren, wenn sie zwischendurch etwas …seltsam aussehen. Das Backpulver wird schlussendlich dafür sorgen, dass die Haut herrlich knusprig wird. Und das Rauchsalz führt dazu, dass sie so schmecken, als ob sie gerade frisch aus einem Smoker kommen würden.Das Experiment ist also ziemlich geglückt und somit kann ich es euch wärmstens empfehlen.

 

Dazu passt besonders gut hausgemachte Sriracha Soße.
Und noch ein letzter subtiler Hinweis:
Im Dezember könnt ihr BenCondito-Gewürze hier bei dearlicious gewinnen. Um das
nicht zu verpassen, abonniert sie hier oder auf Facebook: facebook.com/dearlicious.blog.
Ein weiteres Rezept mit BenCondito Gewürzen, welches sich hervorragend als Nachtisch eignet, findet ihr übrigens  hier: Leckere Chai Waffeln.
 *[Anm. d. Red.] Mir wurden drei Gewürze meiner Wahl kostenfrei von BenCondito
zum Testen zur Verfügung gestellt. Einzige Bedingung war, die Produkte
in einem Beitrag einzubinden. Die positive Bewertung ist meine ehrliche
Meinung und erfolgte vollkommen freiwillig aufgrund meiner
Erfahrungswerte.

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