Vorspeise mit Wow-Effekt

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***Bevor es losgeht, eine kleine Erinnerung: Auf meiner Facebook-Seite könnt ihr momentan etwas sehr Leckeres und Hübsches gewinnen.*** So, jetzt aber: Ich liebe es, Neues auszuprobieren, Zutaten zu kombinieren und zu sehen, dass etwas Gutes dabei herauskommt. Klassiker wie „Ente Süß-Sauer“ oder „Ente mit Klößen und Rotkohl“ kennt jeder und es gibt eine Millionen Rezepte dazu. Da erspare ich mir die Arbeit und verweise auf die Vielfalt des Internets. Ich zeige euch heute ein Enten-Gericht, das sich super als weihnachtliche Vorspeise eignet.

Fruchtige Ente mit Feldsalat und glasierten Maronen

Auf die Idee für dieses Gericht kam ich, als ich mich durch den Shop von meingemachtes manufaktur durchklickte und auf einen Fruchtaufstrich mit dem wohlklingenden Namen „AprikoseRosmarinSalz“ stieß. Ich verwende Marmelade sehr gerne zum Kochen, da die süß-fruchtige Note den deftigen Gerichten eine schöne Note verleiht.

Bevor ich euch das Rezept verrate, möchte ich wie immer betonen: ein Gericht ist so gut wie seine Zutaten. Ich glaube, Christiane von meingemachtes manufaktur sieht das genauso, denn sie zitiert gerne mal Oscar Wilde: „Mit dem guten Geschmack ist es ganz einfach! Man nehme von allem nur das Beste.“
Das habe ich beherzigt: Ich war auf dem Markt, habe Flugentenbrust vom Geflügelhändler meines Vertrauens gekauft, Maronen und Feldsalat aus der Region mitgenommen und den Fruchtaufstrich von meingemachtes manufaktur verwendet. Dass letzteres nur aus guten, regional bezogenen Zutaten besteht und liebevoll kreiert und zubereitet wurde, muss ich euch ja eigentlich nicht extra sagen.

Zutaten für zwei Portionen

Für die Ente:

  • 300 gr Entenbrust
  • 1 EL AprikoseRosmarinSalz-Aufstrich*

Für die Maronen:

  • 200 gr Maronen, gegart und geschält
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL AprikoseRosmarinSalz-Aufstrich*
  • 50 ml Wasser

Für den Salat:

  • 100 gr Feldsalat
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL weißer Balsamicoessig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Hautseite der Ente rautenförmig einschneiden, dabei aber nicht bis zum Fleisch durchschneiden. Dann die Ente in einer heißen Pfanne ohne Fett (!) auf der Hautseite ca. 6 Minuten bei relativ hoher Hitze braten. Lasst die Ente einfach liegen, bewegt sie nicht zu oft hin und her, schaut nur ab und an, ob sie nicht verbrennt.Wenden und weitere 2 Minuten auf der Fleischseite braten.
  2. Dann die Ente in den vorgeheizten Backofen (200 Grad) geben und nach 15 Minuten kurz rausnehmen und mit einem EL des Aufstrichs großzügig bepinseln. Für weitere 15 Minuten in den Ofen geben. Rausholen und vor dem Schneiden ca. eine Minute ruhen lassen.
  3. Kurz bevor die Ente aus dem Ofen kommt: 1 EL Zucker in einer kleinen Pfanne erhitzen, dabei nicht umrühren. Sobald sie geschmolzen ist und karamellig aussieht, mit Wasser ablöschen, die Maronen hinzugeben und bei schwacher Hitze schön glasieren. Ganz zum Schluss noch ein Löffel vom Aufstrich unterrühren.
  4. Für den Salat rühren wir nur schnell ein ganz simples Dressing aus Essig und Öl zusammen und würzen ein wenig mit Salz und Pfeffer. Salat und Dressing gut vermischen.
  5. Salat, Maronen und Entenbruststreifen auf einem Teller anrichten und servieren.
Beim Anbraten tritt sehr viel Fett aus der Ente. Das ist normal.
Ich liebe die musige Konsistenz von Maronen.

So einfach, so gut! Das 1:1 Salatdressing ist schön sauer und ergänzt die Süße der Ente und der Maronen hervorragend. Die feine Rosmarinnote und der fruchtige Geschmack des leckeren Aufstrichs passen perfekt. Ihr könnt auch getrost die Mengenangaben anheben und das für mehrere Gäste machen, das macht kaum Mehraufwand. Die Zubereitung ist so simpel wie man es sich nur wünschen kann für ein Gericht, dass so viel hermacht. Mit einer solchen Vorspeise könnt ihr garantiert punkten.

Meingemachtes Aufstriche und Chutneys eignen sich übrigens ganz hervorragend als Weihnachtsgeschenk, finde ich. Eine kleine Liste mit weiteren Geschenkideen habe ich euch hier zusammengestellt.
Apropos Geschenke … vergesst nicht an meiner Adventsverlosung teilzunehmen: Verlosung.

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*meingemachtes manufaktur hat mir ein paar Produkte kostenfrei zum Testen geschickt.

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10 Kommentare

  1. Man, das sieht wirklich wahnsinnig lecker aus!

    1. Danke! 🙂

  2. Klassiker sind mir oft auch zu langweilig!
    Ich liebe das Ausprobieren und Kombinieren neuer Zutaten!
    Deine Ente sieht fabelhaft aus und die AprikosenSalz-Kombi klingt auch noch fabelhaft!
    Wäre ich kein Vegetarier, würde ich wohl spätestens jetzt deine Ente auf mein Weihnachtsmenü setzen!

    1. Ich habe letztens ein ähnliches Rezept – auch mit dem leckeren Aufstrich – mit Champignons statt Ente gemacht. war mindestens genauso gut. 🙂

  3. Oha du bist ja eine richtige Künstlerin – so lecker wie du das angerichtet hast *_*

    Bei mir findet gerade ein Gewinnspiel statt. Ich würde mich freuen, wenn du mal vorbeischaust!

    Liebe Grüße,

    Vivian | TheRubinRose

    1. Danke und wird gemacht 🙂

  4. Maronen, Ente, Feldsalat: Herz, was begehrst du mehr. Eine feine Kombination für die Feiertage. Vielen Dank.
    Liebe Grüße Sigrid

    1. Danke dir 🙂

    2. Danke dir 🙂

  5. […] Kombinationen gefunden habe, möchte ich euch einfach mal eine vorstellen: Sommerrollen mit Ente (hier habe ich noch ein Entenrezept), scharfen Champignons und fruchtiger Mango. Dazu ein Hoisin-Sesam-Dip. Alles supereasy und […]

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