So viel, so lecker!

Dear

Foodie. Social Media-Addict. Immer hungrig und stets auf der Suche nach gutem Essen und kleinen Abenteuern.
Dear

Letzte Artikel von Dear (Alle anzeigen)

Essen
ist Dreh- und Angelpunkt der thailändischen Kultur. Ich habe das
Gefühl, dass hier nichts so wichtig ist wie die nächste Mahlzeit, da sie
Ausdrucksmittel eines Lebensgefühls ist. Oft werden Umwege von vielen
Kilometern auf sich genommen, nur um eine ganz bestimmte Garküche
aufzusuchen, um dort mal eben am Straßenrand eine Suppe zu essen.


Ich
bin manchmal selbst erstaunt, was wir den ganzen Tag über essen. Ich
liebe die Vielfalt der thailändischen Küche, die mir Tag für Tag Neues
bietet. Obwohl ich halbwegs regelmäßig hier bin, gibt es immer noch
etwas, das ich noch nie gegessen habe. Frittiertes Eis oder gegrillte
Eier zum Beispiel.
Aber es gibt auch Klassiker, die nahezu immer auf den Tisch kommen. Ich bin manchmal etwas traurig, wenn ich von Freunden, die hier Urlaub gemacht haben, höre, dass sie nur Currys gegessen haben. Vielleicht inspiriert dieses Fooddiary ja den ein oder anderen von euch, der demnächst mal nach Thailand reist. 🙂

In
Thailand gibt es schon zum Frühstück warmes Essen. Eigentlich wird da
nicht zu den anderen Mahlzeiten unterschieden, aber bevorzugt werden
Suppen gegessen. Diese nennt sich “Kuai Djap Ubon” und ist meine
Lieblingssuppe. Die Nudeln sind schön klebrig und meistens ist noch
Hackfleisch, etwas Fleisch, Wurst und Ei drin. Die Suppe wird immer am
Tisch mit Chili, Zucker, Fischsoße und Essig nachgewürzt.

 

Es gibt in Thailand Tellergerichte, wie Nudelsuppen, Pad Thai etc, die jeder für sich isst, aber viele Gerichte werden als Beilagen bestellt und kommen in die Mitte des Tisches und jeder nimmt davon. Ich habe also nicht alles alleine gegessen 😉 Wir waren 6 Personen und zu den Gerichten, die ich euch zeige, gab es Reis dazu. Was fast immer auf den Tisch kommt: Tom Yum – Diese scharf-saure Suppe kennt ihr sicher. Da thailändische Gerichte meistens ohne Soßen auskommen, bestellt man gerne eine Suppe dazu, damit das Ganze nicht zu trocken wird. Hier: Tom Yum Moo (Schwein) – natürlich auch mit frischen Baby-Shiitake.

 

Kräuterseitlinge mit Ei.

Wurst-Glasnudelsalat.

Baby-Shiitake mit Knoblauch. Viel davon. Wir waren in einem Shitake Anbaugebiet, weshalb es nicht nur viele Gerichte gab, wo frische Shitake die Hauptrolle spielen, sondern auch immer die Möglichkeit bestand, jedes Gericht Mit dem leckeren Pilzen zu ergänzen.

Thailändisches Omelette mit Shiitake. Gibt es sonst eher pur oder mit Hackfleisch und wird immer mit Ketchup gegessen.

 

Ein Green-Tea-KitKat Eis vor der Besichtigung eines Tempels.

 

Während wir auf unser Abendessen warten, essen wir gefüllte, gedämpfte Hefedumplings mit Fleischfüllung. “Salabau”.

Zum Abendessen hat wieder jeder seine eigene Schüssel bekommen. Dieses Mal Yentafo – eine pinke Suppe mit breiten Reisnudeln, Gemüse und Meeresfrüchte. Ich bin kein großer Fan davon, aber meine Verwandten sind viele Kilometer Umweg gefahren, um genau diese Suppe von genau dieser Garküche zu essen, daher habe ich mich angeschlossen, obwohl man immer die Wahl hat, auch von den umliegenden Küche anderes zu bestellen.


Abends haben wir noch etwas in einer Bar getrunken und zu Bier gibt es immer auch “Snacks”. Hier: Glasnudelsalat, Gegrilltes Rindfleisch und frittierte Zwiebelringe. Ich habe zwar auf Alkohol, aber nicht auf die Leckereien verzichtet. 😉

Das sieht wahnsinnig viel aus
und wenn ich das so sehe, frage ich mich auch, wie man an einem
einzigen Tag so viel essen kann. Allerdings dürft ihr nicht vergessen,
dass alles geteilt wird und die einzelnen Portionen nicht so riesig sind
wie in Deutschland.

Kennt ihr die Gerichte? Würdet ihr das auch essen/ probieren?

Ein Fooddiary in Bewegtbildern findet ihr auch auf meinem YouTube-Kanal.

 

Noch mehr Thailandfeeling findet ihr in meinem ersten Video.

Ihr wollt selbst mal thailändisch kochen? Hier ein paar Anregungen auf meinem Blog.

2 Kommentare

  1. Uii, das sieht alles super köstlich aus *-* Bin gerade richtig neidisch und mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich mir die Fotos anschaue!
    Ich bin zwar kein Neuling, was die asiatische Küche angeht – aber ich lese und höre doch sehr viele Unterschiede zur vietnamesischen und das finde ich toll – diese Vielfältigkeit 🙂

    Hab noch eine schöne Woche und liebste Grüße,
    Rosy ♥

    1. Liebe Rosy,
      da hast du total Recht. Es gibt sooo viele Unterschiede, schon innerhalb eines Landes. Im Norden Thailands isst man zum Beispiel ganz anders als im Süden. Zwischen den Ländern ist die Diskrepanz der Küchen oft riesig. Thailändisch und chinesisch zum Beispiel. Bin immer ganz erstaunt, wenn ich hier "asiatische Restaurants" sehe. 😉
      Liebe Grüße,
      Dear

Neuer Kommentar

Ich erstelle jeden Artikel mit viel Liebe und Herzblut, daher würde ich mich freuen, wenn ihr euch eine Minute Zeit nehmt, um mir ein virtuelles Lächeln, aber gerne auch Kritik, Tipps und Anregungen in den Kommentaren da zu lassen. Eure Dear :)

Ich akzeptiere