Shirataki-Nudeln mit Gemüse und Thai-Basilikum

Dear

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Foodie. Social Media-Addict. Immer hungrig und stets auf der Suche nach gutem Essen und kleinen Abenteuern.
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Heute gibt es etwas Thailändisches. Das Gericht heißt auf thailändisch „Pad Kee Mao“. Es ist schwierig, das ins Deutsche zu übersetzen, aber versuchen wir es mal: „Pad“ bedeutet „braten“ und „Kee Mao“ bedeutet in etwa „betrunken“. Im Englischen wird es oft mit „Drunken Noodles“ übersetzt. Alkohol findet man in diesem Nudelgericht jedoch nicht wieder. Ich habe meine Verwandten gefragt, was es mit diesem Namen auf sich hat und sie sagten mir, dass es ein perfektes Kateressen sei. Es sei schön scharf und einfach in der Zubereitung und wirke daher besser als Aspirin. Ob das stimmt, sei einmal dahin gestellt. Aber Tatsache ist, dass „Pad Kee Mao“ sehr einfach in der Zubereitung ist. Schön scharf ist es natürlich auch, aber keine Sorge, ich mildere es für unsere Zwecke ein bisschen ab. 🙂

Shirataki: low-fat und low-carb

Traditionell wird dieses Gericht mit breiten Reisnudeln gemacht, aber da sich Thailand mehr und mehr von der westlichen Küche inspirieren lässt, findet man dort mittlerweile auch oft eine Variante mit Spaghetti. Meine Interpretation des Gerichts vereint Traditionelles mit Neuem. Ich verwende Shirataki-Spaghetti. Shirataki-Nudeln erfreuen sich im Netz schon seit geraumer Zeit einer immensen Beliebtheit. Sie sind kalorien- und fettarm und glutenfrei. 100 Gramm haben gerade einmal 8 Kilokalorien. Im Vergleich dazu: 100 Gramm gekochte Spaghetti haben 158 Kilokalorien. Shirataki-Nudeln sind keine neue Erfindung, sondern werden traditionellerweise in der japanischen und chinesischen Küche verwendet. Sie werden aus dem ballaststoffreichen Mehl der Konjakwurzel hergestellt. Da die Nudeln an sich vegan sind, kann man dieses Gericht auch leicht in eine vegane Variante umwandeln.

Zutaten fü zwei Portionen:

Knackiges Gemüse
  • 250 gr Shirataki-Nudeln*
  • 150 gr Hühnchenbrust (oder gepressten Tofu für die vegane Variante)
  • 2 TL Sojasoße*
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2-3 Chilis (je nach gewünschtem Schärfegrad eventuell entkernen oder ganz weglassen)
  • 1 rote Paprika (Da wir viel weniger Chili als üblich nehmen, sorgt die Paprika für eine feurige Farbe. 😉 )
  • 1 Maiskolben oder 100 gr Babymais
  • 100 gr Zuckerschoten 
  • ca. 2 Stängel Thaibasilikum 
  • 1 EL Öl 

 

 

Für die Soße:

  • 5 EL Austernsoße*
  • 2 EL Sojasoße*
  • 2 EL Fischsoße*
  • 1 TL Zucker

Für die vegane Soße:

  • 5 EL vegetarische Pilzsoße*
  • 3 EL Sojasoße*
  • 1 TL Zucker

 

Zubereitung:

Die Schritte 1-7 sollten alle abgeschlossen sein, bevor man den Wok herauskramt. Fängt man erst einmal an zu braten, geht alles ganz schnell und man sollte alle Zutaten griffbereit haben.

  1. Das Fleisch (oder Tofu) in Würfel oder Streifen schneiden. 2 TL Sojasoße darüber geben und in den Kühlschrank stellen, solange man alles Weitere vorbereitet.
  2. Maiskolben für ca 10 – 15 Minuten kochen. Danach abschrecken, schälen und den Mais runterschneiden.Wenn ihr Babymais verwendet, diesen einfach nur schräg halbieren.
  3. Zuckerschoten und Paprika in etwa 1-2 cm lange Streifen schneiden.
  4. ca. 20 Blätter Thai-Basilikum abrupfen und grob kleinschneiden oder zerrupfen.
  5. Alle Zutaten für die Soße in einem Schälchen vermengen.
  6. Shirataki-Nudeln in ein Sieb geben und gut abwaschen.
  7.  Nudeln 3 Minuten kochen lassen, dann absieben.
  8. Öl im Wok erhitzen. Knoblauch und Chili hinzugeben. Ganz kurz anbraten.
  9. Das Hühnchen hinzugeben. Bei mittlerer Hitze (nicht zu oft wenden und hin- und herschieben) ca. 5 Minuten gar braten.
  10. Paprika und Zuckerschoten (Babymais) hinzugeben. Ca. eine Minute braten lassen.
  11. Die Soße hinzugeben.
  12. Nudeln hinzugeben. Gut verühren.
  13. Basilikum und Mais hinzugeben, servieren. 🙂

Ich habe drei Chilis verwendet, davon zwei entkernt. Das war für meinen Geschmack angenehm pikant. Ich liebe an diesem Gericht, dass es wirklich schnell geht. Der aromatische Duft von Thai-Basilikum gibt dem Ganzen das gewisse Etwas. In Kombination mit den kalorienarmen Shirataki-Nudeln haben wir hier ein sehr gesundes, vitaminreiches Essen. Das Gemüse ist knackig und harmoniert sowohl farblich wie geschmacklich ganz wunderbar.

Wenn ihr auch Lust habt, Shirataki-Nudeln zu testen, macht bei meinem Gewinnspiel auf facebook mit. Es findet vom 23.09. bis zum 30.09. statt. Asiafoodland.de und Shirataki-nudel.de sind so nett und sponsorn 2 verschiedene Sorten Shirataki-Nudeln und eine Flasche Sojasoße. Das Gewinnspiel findet ihr auf: facebook.com/dearlicious.blog
Hier findet ihr ein weiteres Rezept mit Shirataki-Nudeln: Pad Thai.

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* Alle gekennzeichneten Zutaten könnt ihr auch online auf asiafoodland.de und shirataki-nudel.de bestellen. Das ist nur ein kleiner Tipp von mir. Ich wurde hierfür nicht bezahlt.

 

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