Eine Kelle Glücksgefühl: Kürbissuppe mit Pfiff

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Ich befinde mich in der letzten Phase meiner Masterarbeit, auch genannt: die Stressphase. Die Zeit, in der man alles über den Haufen werfen möchte, in der man zehn Mal am Tag über alternative Zukunftsmöglichkeiten nachdenkt und in der man bis in die Träume hin vom schlechten Gewissen verfolgt wird.

Glücklichmacher: Muskatkürbis-Suppe mit Rucolakresse

Es ist auch eine Zeit, in der die Süßigkeiten die Kontrolle über mein Essverhalten übernehmen und in mir ambivalente Gefühle hervorrufen. Für einige Sekunden habe ich das Gefühl, alles schaffen zu können, doch in der nächsten bin ich mir bewusst, dass ich mit dem Übermaß an „Belohnung-im-Voraus-Snacks“ nichts weiter praktiziere, als im Selbstmitleid zu versinken. Damit das nicht Überhand gewinnt, versuche ich darauf zu achten, meine Hauptmahlzeiten so zu gestalten, dass sie sowohl gut für Körper als auch Seele sind. Wenn es draußen kalt und grau ist und sich auf meinem Schreibtisch der Bücherberg stapelt und sich in mir die Verzweiflung breit macht, hilft nichts mehr als eine heiße, wohlschmeckende Suppe. Anders als die Schokolade ruft die Suppe in mir Glücksgefühle hervor ohne mich im nächsten Moment zu rügen.Wollt ihr auch etwas von diesem puren Glück kosten? Die Zubereitung ist einfach und schnell und passt somit auch in einen stressigen Tag.

Zutaten für einen großen Topf (ca. 4 riesige Portionen):

  • 1,2 kg Muskatkürbis, geschält, in Stücke geschnitten
  • 600 ml Gemüsebrühe (nehmt gute!)
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • 1 große Zwiebel, grob gewürfelt
  • 3 Knoblauchzehen, grob zerhackt
  • ca. 3cm Ingwer, fein gewürfelt
  • 1 EL Olivenöl zum Anbraten
  • 1-4 Chilis, entkernt und fein geschnitten (nach Geschmack und evtl. zum Garnieren)
  • Rucolakresse*
  • Salz, Pfeffer, etwas Muskat

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauch anbraten.
  2. Kürbis hinzugeben und auch kurz anbraten.
  3. Chili und Ingwer hinzufügen und alles gut durchmischen. Einen Teil der Chilis zum Garnieren zurückhalten.
  4. Gemüsebrühe hinzufügen und mit Deckel ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
  5. Den Topf vom Herd nehmen und den Inhalt mit einem Pürierstab fein pürieren.
  6. Kokosmilch hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und ein bisschen Muskat abschmecken.
  7. Mit viel Rucolakresse und ein bisschen Chili optisch und geschmacklich verfeinern.

Diese Kürbissuppe is so simpel und tut doch so gut. Wie immer liegt es an der Qualität der einzelnen Zutaten. In diesem Rezept habe ich gleich zwei Neu-Entdeckungen und somit persönliche Highlights verarbeitet. Ich habe im Hofladen bei uns um die Ecke gestanden und die Verkäuferin legte mir den Muskatkürbis nahe, der viel besser schmecke als der Hokkaido, den ich in den Händen hielt. Sie sagte die Wahrheit. Der Muskatkürbis ist viel aromatischer und zarter und hat einen leicht süßlichen Geschmack, der mir sehr gut gefällt. Den zweiten Star habe ich bereits im letzten Rezept angekündigt: Die Rucolakresse, die mir mit drei anderen Kressesorten und den dazugehörigen Cressbars zum Anpflanzen, von Cressbar® kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Die Rucolakresse schmeckt, wie der Name es verspricht nach Rucola und wertet meine Suppe nicht nur optisch auf. Der nussige Geschmack, der jedoch aufgrund der Beschaffenheit der Kresse, nicht so vorherrscht wie es bei Rucola selbst der Fall wäre, gibt der Kürbissuppe das besondere Etwas.
Was soll ich sagen? Ich bin immer noch mitten in einer stressigen Schreibphase, aber nach ein paar Kellen Comfort-Food sehe ich die Dinge wieder positiver. Ich schaffe es. 🙂

Ein weiteres Kresse-Rezept findet ihr hier: Apfel-Lachs-Pizza mit Senfkresse
Lust auf exotischere Suppen? Hier gibt es die thailändische Gewürzsuppe Moo Palo oder die berühmte thailändische Kokos-Hühnchen-Suppe Tom Kha Kai.
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*Das gesamte Kressepaket mit den Cressbars und den Cresspads wurde mir kostenlos von Cressbar®
zugeschickt. Ich habe mich nicht dazu verpflichtet, ein Rezept zu
erstellen oder den Shop positiv zu erwähnen. Dies geschieht vollkommen
freiwillig, weil ich das Konzept toll und unterstützenswert finde und das Produkt mich überzeugt hat.

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4 Kommentare

  1. Ich liebe ja Kürbissuppe und freue mich immer so sehr, wenn die Kürbiszeit beginnt.
    Mit Kresse hab ich allerdings noch nie probiert, obwohl das sicher gut dazu passt. Danke für diesen Tipp.
    Liebe Grüße Ela

  2. Danke für deinen lieben Kommentar. Kresse macht sich ja auf und in vielen Gerichten ziemlich gut. Ich bin da wirklich ein Fan von. 🙂
    Liebe Grüße,
    Dear

  3. Kürbissuppe geht ja wirklich ausnahmslos immer – und so hübsch im Brot serviert, ist sie auch noch ein echter Hingucker. Sehr schön 🙂
    Alles Liebe,
    Anne

  4. Wow, die sieht ja richtig lecker aus. Das Rezept werde ich auch einmal ausprobieren 🙂

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